ist ein internationaler Standard, von Dr. Wolfgang Feist, Passivhaus Institut Darmstadt, ins Leben gerufen. In der Schweiz kennt man auch den Minergie®-P-Standard, der auf dem internationalen Passivhausstandard aufbaut.
- Die Wärmedämmung (25 bis 35 cm),
- die wärmebrückenfreie Bauweise,
- die luftdichte Gebäudehülle
- und eine kontrollierte Raumlüftung
sind die Eckpunkte.
Solche Gebäude weisen einen so tiefen Heizenergiebedarf auf, dass dieser oft durch die kontrollierte Raumlüftung (Komfortlüftung) gedeckt werden kann.
Ein nach dem Passivhaus oder Minergie®-P-Standard gebautes Wohngebäude braucht maximal 30 kWh pro m2 und Jahr, also rund 70 Prozent weniger Energie als ein herkömmlicher Neubau. Der Passivhaus Standard zeichnet sich neben seinem tiefen Energieverbrauch durch hohen Wohnkomfort aus.
Er hat klar definierte, überprüfbare Anforderungen, den Dichtigkeitstest (Blower-Door).
Die Mehrinvestitionen gegenüber herkömmlichen Gebäuden sind mit durchschnittlich 10 bis 20 Prozent vergleichsweise gering. Durch den geringeren Energieverbrauch und den entsprechend tieferen Kosten werden die Mehraufwendungen für den Bau mit der Zeit ausgeglichen.